Freibad Hiesfeld e.V.
Freibad Hiesfeld e.V.

Baumaktion im März 2019

 

 

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. Das soll Martin Luther einst gesagt haben.

Frei nach dem Motto des Freibades Hiesfeld e.V.: „Und wüsste ich, dass morgen das Freibad für immer geschlossen wird, so würden wir heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ haben wir gleich zwei Bäumchen gepflanzt und zwar auf der Wiese vor dem Mühlenmuseum, mit zahlreichen Helferinnen und Helfern. Herzlichen Dank hierfür!

Was die Kommunikation mit den Bürgern betrifft und was die wichtigen Entscheidungsprozesse angeht: Mit dem Freibad Hiesfeld hätte man das alles kaum schlechter machen können. Niemand will das Gefühl haben, dass er zum Narren gehalten wird.

 

Diesen Eindruck haben aber nun viele Menschen.

Es gab einen Bäderkompromiss. Die Dinslakener sind davon ausgegangen, das Freibad Hiesfeld kommt. Es wird gebaut. Man hat sich darauf verlassen, man hatte sich darauf geeinigt, es war so beschlossen. Dann haben sich die Bädergesellschaft Dinbad und die Stadtwerke von diesen Plänen verabschiedet. Grund: Zu schlechte Bodenverhältnisse.

Seitdem betonen verschiedene Seiten immerzu, man habe ja von Anfang an von den problematischen Bedingungen gewusst – offenbar, um die Gemüter zu beruhigen. So machen es Vertreter von Stadtwerken, Dinbad und aus der Politik. Nur: Das macht die Sache überhaupt nicht besser.

Schwierig sollte es auf dem Gelände also sein, schön und gut – aber hat man wirklich gewusst, wie schlecht die Lage dort ist? War informierten Kreisen immer schon klar, wie wenig Chancen für einen Freibad-Neubau es wirklich geben würde? Na, dann hätte man den Bäderkompromiss doch niemals schließen dürfen. Dann hätte immer und für alle kein Zweifel bestehen dürfen: Ob da gebaut werden kann, ist überhaupt nicht sicher. Alle Planungen stehen unter großem Vorbehalt.

Sonst wirkt die Einigung wie absichtliche Augenwischerei: Die Bürger sind erstmal beruhigt mit ihren Forderungen, es wehrt sich keiner mehr, und das böse Erwachen kommt am Ende, wenn man im Schwimmbad Dinamare schon Tatsachen geschaffen hat.

Oder – die hoffentlich korrekte Erklärung: Es war auch den gut informierten Beteiligten aus den Entscheiderkreisen anfangs keineswegs klar, dass es fürs neue Schwimmbad gar nicht gut aussieht. Das bedeutet, die Gutachten haben es nach und nach ans Licht gebracht. Aber dann hätten die Stadt und die Bädergesellschaft eben später im Laufe des Prozesses ein Warnsignal geben müssen: „Leute, hier tut sich was. Das wird komplizierter als wir dachten mit dem Bäderbau. Wir prüfen noch, aber es kann sein, dass es einfach nicht klappt.“

Das hätte Vereinen die Chance gegeben, sich auf Eventualitäten vorzubereiten, bevor sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Das hätte der Politik die Chance gegeben, die Fakten in Ruhe zu prüfen. Noch mal neu nachzudenken. Auch darüber, was das nun für das Schwimmbad Dinamare bedeuten soll. Es hätte die Empörung vermieden, die jetzt aufwallt.

Vor allem hätte sich das Ganze angedeutet, bevor Zahlen auf den Tisch gelegt wurden, die zu Verschwörungstheorien einladen. Die Ausbaukosten für das Dinamare werden nach derzeitigem Stand um ziemlich genau die Summe steigen, die man nun nicht mehr für den Freibadbau braucht. So waren fürs Dinamare zuletzt 10,2 Millionen Euro angedacht, nun sind es 13,3. Fürs Freibad waren nach ursprünglicher Planung 3,1 Millionen vorgesehen. Verrückt, wie alles so kommt.

Das Stichwort lautet: Transparenz. Daran hat es bei den Problemen mit dem Hiesfelder Freibad gemangelt. Und das rächt sich jetzt mit dem Misstrauen der Bürger.

 

(Quelle: RP vom 02.03.2019)

Wir freuen uns, dass die Aufsichtsräte nunmehr die Gutachten der Politik und Bevölkerung zu Verfügung gestellt haben.

Uns fehlt zum technischen Bericht der Firma Keller auf Seite 3 die verwendete Unterlage des Gutachtens der Firma Böcke vom 10.09.2018, aber vielleicht haben wir es übersehen.

 

Auch hätten wir es für besser befunden, dass bei einem so emotional geführten Thema, die Brisanz durch externe Gutachter von vorneherein ausgeschlossen worden wäre.

 

Wir möchten aber klarstellen, dass die Gutachter aus unserer Sicht in der kurzen Zeit, die uns zu Verfügung stand, ihren Auftrag nach Vorgabe nachgekommen sind.

Die Gutachten, alle Protokolle, Auswertungen und Darstellungen der durchgeführten Untersuchungen beinhalten (Protokolle der Rammkernbohrungen und Rammsondierungen, Protokolle/Ergebnisse der Grundwassermessungen, Karten des geologischen und hydrogeologischen Dienstes, Siebanalysen, Protokolle von evtl. Lastplattendruckversuchen, Lagepläne der Untersuchungsstellen und Vermessungen usw.) zeigen aus unserer Sicht durchaus Lösungsmöglichkeiten, den Baugrund beherrschbar zu machen!

 

Setzungen, wie angeführt von mm, sind in der Baubranche normalerweise üblich und könnten durch intelligente Lösungen die KOK Richtlinie erfüllen. Es handelt sich hierbei um eine Richtlinie und keine Norm.

Der Vorstand des Freibadvereins wurde am 22.02.19 informiert, das Schreiben vom Architekturbüro Krieger ist vom 26.03.19 datiert und stellt für uns eine gewisse dramatische Situationen dar, die es in der 85-jährigen Firmengeschichte des Büros Krieger immer wieder angetroffen haben muss.

Jeder Gutachter haftet für seine Gutachten, der Architekt führt die Sachen der Fachplaner, Tragwerksplaner und Statiker nur zusammen.

Auch ist es für uns fragwürdig, warum der Architekt wie aus der Presse zu entnehmen war, 230.000€ bekommen hat.

 

Beim Beispiel der Wasserhaltung, dort gibt es zwei Ansätze,

zum einen die offene Wasserhaltung:

Diese ist erst einmal kostengünstiger verursacht aber immense Kosten durch das Ableiten von Wasser und hat dadurch Auswirkungen und eventuelle Veränderungen auf das Gelände im Umkreis von 200 Meter zur Folge.

Zum anderen wären Spundwände die zweite Möglichkeit! Spundwände kosten erst einmal mehr, sichern damit aber die umliegende Bebauung und die Wassermühle.

 

Dem Freibadverein, den Architekten, den Aufsichtsräten und der örtlichen Politik war von vorneherein klar, dass es sich hier um keine einfache Aufgabe handelt.

Fachleute haben es oft mit vielen komplexen Gewerken zu tun, die wie auch hier, beherrschbar wären. Das Szenario, was einige aufzeigen, dass es am Freibad ein Schwarze Loch gibt, wo alles versinkt, ist für uns in der Kürze der Zeit nicht nachvollziehbar! Wir hätten uns gewünscht, dass man uns an diesem Prozess früher beteiligt und eingebunden hätte!

Der Schwimmverband hat uns seine Hilfe zugesagt und wird uns in Kontakt mit einigen Architekten und Fachfirmen bringen. Am 16. März findet eine Fachtagung in Lünen statt wo es auch um Fördergelder geht, vom Freibadverein nehmen 2 Mitglieder teil.

Wo ein Wille wäre, wäre somit vielleicht immer auch ein Weg.

 

Im Hinblick auf unser fast 100järiges Bestehen sei übrigens darauf hingewiesen, dass bereits in der Weimarer Republik die Einrichtung von Freibädern als ein wichtiges Anliegen der Gesundheitsvorsorge angesehen wurde.

 

 

Aktuelle Neuigkeiten

 

Der Vorstand des Freibad Hiesfeld e.V. wurde am Freitag, den 22.02.2019 um fünf nach Zwölf angerufen, um uns mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke und dem Bürgermeister um 14.00 Uhr zu treffen. Das dort Vorgestellte haben wir zu Kenntnis genommen!
Im Vorfeld wurde uns immer wieder aufgezeigt, dass der Kostenrahmen nicht überschritten würde, auch wenn neben dem vorhandenen Becken ein neues gebaut würde.
Dann hat man jetzt nach einem Jahr mit drei Gutachten überraschend festgestellt, dass es dort nicht möglich sei, ein neues Becken zu bauen, welches auch in Zukunft nutzbar sei!

Nebenbei bemerkt: Das Freibad wäre, wenn die defekte Filteranlage für rd. 200.000 € Ende 2015 ausgetauscht worden wäre, erst mit dem Saisonende 2018 wegen der Probleme beim Wasseraustausch im Becken geschlossen worden. Dem Verein wurde mit der vorzeitigen Schließung signalisiert, ab 2016 alles in einem „Rutsch“ wieder zu sanieren.

Im Nachhinein ist festzustellen, dass die Schwimmfreunde nunmehr fast vier Jahre regelrecht hingehalten worden sind, weil die Politik einfach nicht in der Lage war, eine Entscheidung zu treffen, es wurde geschoben, vertagt usw. Von einigen Politikern war ja auch von Anfang klar, dass in Hiesfeld kein Freibad erwünscht sei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass die Gutachten genau dieses jetzt bestätigen.

Von einer Alternative, die Prüfung des vorhandenen Beckens in einen guten gebrauchsfähigen Zustand zu setzen, wurde von vornherein wahrscheinlich Abstand genommen.
Vorschlag seitens des Geschäftsführers der Stadtwerke wäre ein Park. Durch die Presse mussten wir entnehmen, dass dieses zurzeit von einigen Politikern auch schon, allerdings bereits zwei Wochen vor der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke favorisiert wird. Andere wollten dort schon ein Stadion bauen.

Am 11.03.19 findet um 19.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus auf der Kirchstr. dazu eine öffentliche Veranstaltung statt. Dort werden Bürgermeister Heidinger und die Stadtwerke Dinslaken die Situation darstellen.
Für uns sind noch viele Fragen offen!

 

 

Treffender als im Leserbrief, verfasst von Peter Franke, in der NRZ vom 26.02.2019 kann die derzeitige Situation nicht beschrieben werden. Herzlichen Dank hierfür Peter Franke.

Teetrinken in China hilft uns nicht weiter, werden Sie Mitglied im Freibadverein und unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben, das Freibad in Hiesfeld zu erhalten.

Herzlich willkommen!

Das Freibad ist für viele Bürger ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Freizeitangebot in Dinslaken. Es ist ein generationsübergreifender Treffpunkt – ein Stück Lebensqualität und ein Ort der Gesunderhaltung. Damit das Bad auch in finanziellen Krisenzeiten erhalten bleibt, will der Freibadverein die Stadtwerke Dinslaken in ihren Bemühungen, die Betriebskosten zu senken bzw. die Attraktivität zu steigern, unterstützen.

Weitere Informationen zu den Planungen, Aktionen und gemeinsamen Veranstaltungen finden Sie hier auf unserer Webseite des Freibad Hiesfeld e.V.

Wir suchen Übungsleiterinnen bzw. Übungsleiter mit entsprechenden Qualifikationen für die Bereiche Kinderschwimmkurse und alles rund um Aquagymnastik.

Wichtige aktuelle Termine (aktualisiert am 29.11.2018)

 

Weitere wichtige Termine sind auf unserer Seite "Termine und Aktuelles" eingestellt!!

 

Besuchen Sie unsere neue Bildergalerie. Wir arbeiten daran, diese fortlaufend zu erweitern.

Leider, leider.....

Der Hiesfelder Freibadverein stellt sich vor

 

1992 haben sich einige engagierte Hiesfelder Bürger zusammengetan und den Freibadverein gegründet, da damals die Existenz des Bades gefährdet war. Seit dieser Zeit kümmern wir uns intensiv um die Angelegenheiten des Freibades, um es Ihnen und besonders Ihren Kindern zu erhalten, für die es ja in Hiesfeld nur wenige Freizeitangebote gibt.

 

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu können. Informieren Sie sich auf unserer Internetpräsenz über unseren Verein. Wir freuen uns auf Sie!

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Nach dem Motto:

…Wennze bein Freibadvaein dabei biss, kossdat nur ein Euro im Monat, un wenn dat Jaa um iss, hasse noch zwei Euro gespaat…

(Danke hierfür an Gerd H.)

 

 

Hier finden Sie uns

Freibad Hiesfeld e.V.
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46539 Dinslaken

 

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